Festakt 120 Jahre BayernSPD in Regensburg

Der Festakt am 8. Juli 2012 im Kolpinghaus Regensburg hatte alles, was ein Jubiläum braucht: illustre Gäste, ebensolche Gratulanten samt launiger Grußworte, gut aufgelegte Festredner und ein beeindruckender musikalischer Rahmen durch das „Martina Eisenmann Quartett“.

Landesvorsitzender Florian Pronold verknüpfte in seiner Rede die historischen Verdienste der bayerischen Sozialdemokraten mit der aktuellen Politik. „Dass aus Untertanen Staatsbürger wurden, das ist ein historischer Verdienst der SPD“, so Pronold stolz.

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Im Dienst von Freiheit und Demokratie - Festakt 120 Jahre BayernSPD in Regensburg

In seiner Begrüßung erinnerte Regensburgs Bürgermeister Joachim Wolbergs daran, dass am 26. Juni 1892 der erste Parteitag der bayerischen Sozialdemokraten in Reinhausen, heute ein Stadtteil von Regensburg, stattfand. Als Gastgeberin der Jubiläumsfeier oblag es Generalsekretärin Natascha Kohnen, die zahlreichen Gäste zu begrüßen.

„Ganz Bayern schaut in Dankbarkeit und mit großem Respekt auf die 120 Jahre der BayernSPD“, so der amtierende Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer in seiner Gratulation, in der er die BayernSPD auch als „Schutzmacht der kleinen Leute“ und als „Volkspartei“ lobte. Es folgten Grußworte von Grünen-Landtagsfraktionschefin Margarete Bause und Florian Streibl als Vertreter der Freien Wähler.

Landesvorsitzender Florian Pronold verknüpfte in seiner Rede die historischen Verdienste der bayerischen Sozialdemokraten mit der aktuellen Politik. „Dass aus Untertanen Staatsbürger wurden, das ist ein historischer Verdienst der SPD“, so Pronold stolz.

Parteichef Sigmar Gabriel erinnerte in seiner Rede: „Ohne uns gäbe es unser Land nicht und unser Leben heute sähe gänzlich anders aus.“ Was die Menschen seit jeher zur Sozialdemokratie gebracht habe? „Es ist unsere Idee von Freiheit. Es ist die Freiheit von, aber auch die Freiheit zu – etwas aus sich machen zu können.“

Das Schlusswort oblag Christian Ude. „Die 120 Jahre Geschichte sind unser Wahlprogramm“, so Ude kämpferisch. Und an seine Genossinnen und Genossen gerichtet: „Wahlsiege kann man nicht abwarten, Wahlsiege muss man durch aktive Arbeit herbeiführen.“